• travelwiththesoulmates

Tour de Suisse - Urlaub zu Hause!


Die Einen zieht es in weit entfernte Länder, Andere bevorzugen die vertraute Heimat für die Ferienreise. Ein Aufenthalt im eigenen Land hat viele Vorteile – angefangen von den niedrigen Reisekosten bis hin zur Bequemlichkeit, sich in der eigenen Sprache verständigen zu können. Für viele Reisende ist aber eine Reise im eigenen Land gar keine richtige Ferienreise. Wir für uns können sagen, dass wir unser zu Hause lieben und gerne hier Zeit verbringen. Aufgrund der momentanen Corona-Situation bleibt uns ja so oder so keine andere Wahl.


Wir hatten uns beide 1 Woche Urlaub eingeplant und wollten so viel wie möglich erkunden.


Unsere "Tour de Suisse" startete langsam und gemütlich praktisch vor unserer Haustüre und zwar im wunderschönen Zürich. Wir nutzten die Gunst der Corona-Situation und genossen es rund ums "Seebecken", welches normalerweise zu jeder Zeit mit Menschen überfüllt ist.


Auf dem Sechseläutenplatz, direkt vor dem Opernhaus, haben wir uns auf zwei Stühle gesetzt, die Morgensonne und die milden Temperaturen genossen. Der Sechseläutenplatz ist einer der populärsten Orte Zürichs und wird immer wieder für diverse Anlässe genutzt, wie z.B. das historische Sechseläuten oder das Zürcher Weihnachtsdorf im Dezember. Kleiner fun fact: Im zweiten Weltkrieg wurde dieser Platz zum Anbau von Raps verwendet. =)

Als sich der erste Hunger meldete, gingen wir auf direktem Weg ins Restaurant "Terrasse", welches nur zwei Minuten zu Fuss vom Sechseläutenplatz entfernt ist. Bei schönem Wetter kann man sein Essen auf der idyllischen Terrasse geniessen. Aber auch bei schlechtem Wetter steht das Interieur des Restaurants der Terrasse in Nichts an. Die Frühstückskarte ist zwar klein, aber fein! Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Speisekarte des Restaurants bietet eine Auswahl von verschiedenen Fleisch-, vegetarischen-

und veganen Gerichten an, welche mit viel Liebe zubereitet werden.

Nach unserem kleinen Frühstück kam die Lust! Lust auf gesunde Smoothies! =)

Hierfür gibt es für uns beide eigentlich nur eine Adresse.. und die heisst: JOEANDTHEJUICE!!

Die grosse Auswahl an Säfte und Smoothies lässt keine Wünsche offen.


Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg nach "Neftenbach" an die Töss. Ein Spaziergang entlang des Flusses ist super empfehlenswert. Der Schatten der Bäume und das Plätschern des Wassers sorgen dafür, dass man auf der Stelle abschalten und die Umgebung einfach super entspannt geniessen kann. Unser Ziel war jedoch die "Affenschlucht", welche für Ihre kleinen Wasserfälle und Naturpools bekannt ist.

Der Tösswasserfall hinter der ehemaligen Spinnerei Hard in Wülflingen bietet einen eindrücklichen Anblick. In den Wannen aus Sandstein lässt sich schön plantschen. Es muss jedoch aufgepasst werden, da die Steine teilweise mit Algen bedeckt sind und diese sehr rutschig sein können. Einen schönen Sommertag an der "Affenschlucht" können wir also nur empfehlen.

Wir bitten euch darum, aus Respekt der Natur gegenüber, euren Abfall am Ende eures Ausfluges wieder mitzunehmen, damit dieser Ort noch lange so schön bleiben kann, wie er heute ist.


Der nächste Tag führte uns an den "Wägitalersee", ein wunderbares Plätzchen im Kanton Schwyz. Der Wägitalersee ist ein beliebter Ausflugsort für Wanderer, Picknicker, Velofahrer und Fischer. Durch die Strasse, die rund um den See führt, hat man die Möglichkeit problemlos um den ganzen See zu spazieren. Die Verfpflegungsmöglichkeiten rund um den See sind zahlreich. Viele Feuerstellen laden zum Picknick und Grillspass ein. Am Ende des See's befindet sich ein Restaurant, wo man entspannt die Kulisse geniessen kann.

Dieser Ort ist von Bergen umzäunt und somit sehr ruhig und idyllisch. Je nach Sonneneinstrahlug erinnert das Wasser sogar ein bisschen an das türkise Meer in Sardinien. Die "Bootsvermietung" vor Ort gibt einem auch die Möglichkeit, eine kleine Runde auf dem See zu drehen.


An den Tagen drei und vier gab es eine kleine Reise ins "Berner Oberland". Gestartet haben wir an der berühmten "Handeckfallbrücke" in Guttannen, beim Grimselpass.

Sie ist 70 Meter lang und 70 Meter über der Aare schwebend. Heute zücken Touristen ihre Handys, um das Spektakel für eine kurze Ewigkeit festzuhalten – natürlich von dieser Hängebrücke aus.

Man kann direkt bei der Talstation Handegg parken. In nur fünf Minuten gelangt man an die Station der Gelmerbahn. Die Brücke befindet sich direkt daneben, welche normalerweise das ganze Jahr begehbar ist, unabhängig davon, ob die Gelmerbahn offen ist oder nicht.

Von Handegg ging es weiter nach "Iseltwald". Iseltwald ist ein kleines Feriendorf und befindet sich am wunderschönen, türkiesblauen "Brienzersee". Das Dorf ist einfach mit dem Auto, aber auch mit dem Schiff zu erreichen und bietet zahlreiche Aktivitäten wie Stand-up Paddle, Wanderungen und diverse Restaurants direkt am See laden dich zum Mittagessen ein.


Natürlich kostest du hier frischen Fisch, auf einer Terrasse oder im Panoramarestaurant, immer mit der Sicht auf die Berge und den Brienzersee. Iseltwald ist das einzige Dorf am linken Brienzerseeufer. Eingebettet in einer kleinen Bucht lädt das Fischerdorf zum Verweilen und Geniessen ein. Die Halbinsel mit der verspielten Seeburg und die kleine «Schneckeninsel» vollenden das romantische Bild.

Nachdem wir uns mit einem leckeren Mittagessen gestärkt haben, ging die Reise weiter zu den "Beatushöhlen" am Thunersee. Ein schöner Spaziergang führt vom Parkplatz über kleine Brücken hoch zu den Höhlen. Von Aussen erinnert die Anlage an "Rivendell" aus "Herr der Ringe".

Die Tropfsteinhöhle selbst ist zu ca. einem Kilometer bequem begehbar. Der Rundgang durch die Grotten führt durch gewaltige Tropfsteinformationen, weite Hallen und Schluchten. Bezaubern lassen sollte man sich von den einzigartigen Formen und Farben! =) Das Erlebnis dieser einmaligen Naturwelt unter der Erde wird einen ins Staunen versetzen! Zu "Corona-Zeiten" hatten die Höhlen leider geschlossen, doch sobald diese wieder geöffnet haben, werden wir hier her nochmal zurückkehren.


Die St. Beatus-Höhlen sind von Mitte März bis Mitte November täglich geöffnet.

Sollte sich der Magen bemerkbar machen, hat man die Möglichkeit im Panoramarestaurant "St. Beatus-Höhlen" einzukehren.

Die wunderschöne Schnellstrasse führte uns mit einer unglaublichen Sicht auf den Thunersee direkt nach Thun, wo wir auch die Nacht verbrachten.

Zuerst sind wir aber noch durch das schöne Städtchen geschlendert, haben ein bisschen in die Schaufenster geschaut und haben uns in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants direkt an der Aare ein Eis gegönnt. Einige Sehenswürdigkeiten in Thun sind die "Stadtkirche", das "Rathaus aus dem 16. Jahrhundert" und das "Schloss Thun" aus dem 12. Jahrhundert, welches im Zentrum der Altstadt thront.

Von Thun ging's auf direktem Weg nach "Lauterbrunnen". Mit seinen steilen Felsen und dem 300 Meter hohen Staubbachfall ist dieser Ort eine richtige Touristenattraktion. Doch das Dorf hat nicht nur einige Wasserfälle zu bieten, sondern auch diverse Ausflüge nach "Sulwald", "Isenfluh", "Mürren" oder "Grindelwald" sind möglich.

Der Heimweg führte uns dann über "Uri" nach "Brunnen". Brunnen ist ein Städtchen direkt am Vierwaldstättersee und erinnert teilweise ein bisschen an die italienische Schweiz. Die unzähligen Restaurants in der Stadt, wie aber auch am See, lassen keine kulinarischen Wünsche offen und waren der perfekte Abschluss einer wunderbaren "Tour de Suisse".


Wir blieben aber nicht lange fern, denn am nächsten Tag waren wir bereits wieder da. In Brunnen startet nämlich eine der drei Teilstrecken des "Weg der Schweiz". Dieser Wanderweg führt rund um den südlichen Teil des "Vierwaldstättersees" und sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch zu Fuss, diese Wanderung ist ein Erlebnis. Wir haben die Wanderung aber anders als vorgesehen von "Flüelen" nach "Brunnen" gemacht, sondern haben in "Morschach" gestartet und sind bis nach "Sisikon" gelaufen. Diese Wanderung dauert ungefähr 2.5 Stunden und ist normalerweise ziemlich easy. Aufgrund eines Felssturzes wurde der Wanderweg umgeleitet. Man hat eine atemberaubende Aussicht auf den See und mehrere Möglichkeiten einen Stopp einzulegen.

Unsere "Tour de Suisse" war ein voller Erfolg. Wir haben viele schöne Orte entdeckt und unsere Heimat ein bisschen besser kennen gelernt. Diese Tage haben Lust auf mehr gemacht. Bleibt also gespannt. =)


Soulmates! <3

42 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen